Samstag, 23. Mai 2015

Buchvorstellung "coudre, Des vetements tred actuels"

Heute will ich euch ein Heft aus der Serie "coudre" vom Verlag "les edition de saxe" vorstellen. Bestellt habe ich das Heft neben zwei anderen ganz einfach bei Amazon.




 
Das Heft ist in französischer Sprache und ich muss vorausschicken, dass ich Französisch nicht beherrsche. Was aber für dieses Heft auch nicht notwendig ist.
Aus dem Impressum hab ich herausgefunden, dass es die französische Ausgabe der pochee - Reihe ist, die ich auch schon auf japanisch bestellt habe.

Und wie wir das aus unseren geliebten japanischen Büchern kennen, sind auch hier die Anleitungen wunderbar bebildert und daher gut verständlich.



Das Heft beinhaltet sowohl Damenmode, gewohnt einfache Schnitte, als auch Kindermode in Größe 80/90/100. Dazu gibt es noch Anleitungen zu Accessoires wie Taschen, Schals und Börsen.

Hier ein paar Eindrücke:



 
Außerdem gibt es zu ein paar Modellen auch einen Art Bildernähkurs, das Heft ist also auch für Nähungeübte geeignet.

 
 

Die Damenmode gibt es in Größe M/L, von den Maßen her Größe 38/40, alles für Körpergröße 160. Tja, sie sind halt nicht besonders groß, unsere Japanerinnen.
 

 
 
 
Ich habe aus diesem Heft eine Jupe - culotte, also einen Hosenrock genäht. Mir ist das Modell sofort ins Auge gestochen, vor allem die Taschen.
 
 
Ich verwendete die Größe L, wobei ich Größe 42/44 habe, aber aus Erfahrung weiß ich, dass die  japanischen Modelle immer etwas weiter geschnitten sind. Vorsichtshalber hab ich 2,5 cm Nahtzugabe dazugegeben. Das stellte sich als Glücksfall heraus, denn an den Hüften war es notwendig. Allerdings war der Rock dann etwas weit, sodass ich die Beine ab der Hüfte abwärts wieder etwas schmäler machte. ca 2,5 cm innen und außen. Auch hab ich am Bund noch 3 cm dazugegeben, weil die Hose sonst zu kurz im Schritt wäre...ich bin schließlich etwas größer als 160 cm.
 
 
 
Klingt jetzt nach großen Veränderungen, aber ich bin halt ein wenig aus der japanischen Norm;)
Aber jetzt passt der Schnitt wirklich gut, meinem Freund gefiel die Hose so gut, dass er sie selbst wollte. Gottseidank hat er nach einer Anprobe eingesehen, dass der Hosenrock doch ein wenig zu weiblich ist. uff.
 
 
Die anderen Hefte aus der Reihe werde ich auch bald vorstellen, da sind einige hübsche Sachen drinnen.
 
LG
lucy



Mittwoch, 20. Mai 2015

Buchbesprechung: Mariko Nakamura, Kinderkleidung im japanischen Stil



Es sind nun bereits einige Wochen vergangen, seit ich das Rezensionsexemplar eines Buches in der Post fand, auf das ich gespannt gewartet habe und das mich noch vor dem eigentlichen Aufblättern fasziniert hat: Heute endlich möchte ich Euch den Band „Kinderkleidung im japanischen Stil“ von Mariko Nakamura vorstellen, mit einem Dankeschön an den Haupt Verlag für die freundliche Zusendung.



Und weil mir das Buch von Beginn an keine Ruhe lassen wollte – weil die darin vorgestellten Projekte mir derart reizvoll erschienen, ungewöhnlich und alltagstauglich gleichermaßen; schließlich: Weil ich denke, dass zu einer Buchbesprechung eines Näh-Buches schlichtweg gehört, Schnittmuster daraus zu testen und die Anleitungen "abzuklopfen", findet Ihr heute hier auf dem Stoffbüro-Blog die genähten Modelle mit weiteren Details.

Mit „Kinderkleidung im japanischen Stil“ liegt nun also ein weiterer deutschsprachiger Band mit japanischen Schnittmustern für Kinder vor. Drei Bücher von Makiko Asai habe ich Euch hier schon vorstellen dürfen.

Das Buch von Mariko Nakamura besticht durch seine hochwertige Aufmachung und die schlichten und stilvollen Fotos. Die Schnittmusterbögen finden sich säuberlich verstaut in einer Tasche in der vorderen Umschlagklappe, das Buch wird zusammengehalten durch einen Spanngummi.



Die Schnittmusterbögen sind sehr übersichtlich gestaltet: Definitiv ein großes und hervorhebenswertes Plus.



Die 20 im Buch vorgestellten Nähprojekte sind jahreszeitlich in die zwei Kapitel „Frühjahr/Sommer“ und „Herbst/Winter“ gegliedert. Es sind Schnitte enthalten für Jungen wie für Mädchen: Kleider, Tuniken, Hemden, Blusen, Hosen, Röcke – auch Jacken und zwei ausgefallene Haarbänder; die Schnitte liegen in vier Größen (100 bis 130) vor, und decken damit ein großzügiges Spektrum ab. Sicherlich liegt ein kleines Übergewicht bei den Mädchenschnitten: Auch hier scheint sich wieder zu bewahrheiten, dass Mädchen vielfältiger zu benähen sind, dass Kleider, Röcke und Tuniken mehr Variationsmöglichkeiten bieten als Hemden und Hosen. Jedoch kommen die Jungs keineswegs zu kurz, und schließlich lassen sich die Buben-Modelle problemlos als Unisex-Schnitte einsetzen, taugt doch die Bermuda ebenso für Mädchen, zum Beispiel mit dem passenden Top dazu. Die einzelnen Modelle sind also auch gut miteinander kombinierbar:


(Details zu den genähten Modellen hier im Stoffbüro-Blog.)

Um diese Jahreszeit habe ich mich bei der Modellauswahl selbstverständlich auf die entsprechenden Schnitte konzentriert – wobei auch die Sommerkleider sich per Lagenlook in den Herbst und Winter verlängern lassen: So wie dieses Sommerkleid mit geteiltem Vorderteil und großer Schleife im Rücken.


(Details zu den genähten Modellen hier im Stoffbüro-Blog.)

Andererseits steht dafür auch bereits das langärmelige Pendant mit Bubikragen auf der Näh-Liste:



Bei den ausgesprochen hübschen Modellen nämlich fällt mir die Entscheidung zugegebenermaßen schwer, insbesondere, nachdem sich die Schnitte, die ich nun genäht habe, in der Passform bewährt haben. Sie sind durchaus großzügig geschnitten und lassen Bewegungsfreiheit, ohne dass der viele Stoff die Bewegung stören würde. Sie regen an, zu Naturmaterialien zu greifen – zu Webstoffen aus Baumwolle und Leinen in den meisten Fällen, aber durchaus auch zu Sweat oder Walk, wie beispielsweise diese Jacke, die für Jungs wie Mädchen und das ganze Jahr hindurch zum Einsatz kommen kann:



Etwas Näherfahrung sollte man für die Schnitte mitbringen, wer aber schon das ein oder andere Stück genäht hat, sollte mit den ausführlich bebilderten Anleitungen gut zurechtkommen. Grundtechniken, auf die mehrere Modelle zurückgreifen, werden im Anhang separat erklärt.



Die Nahtzugabe ist in den Schnitten bereits enthalten – ein wenig musste ich darüber grübeln, messen und rechnen, da mir der entsprechende Hinweis im Buch nicht hinreichend explizit erschien. Spätestens bei dem Jungs-Hemdchen mit Einsatz musste das jedoch auf der Hand liegen:



(Details zu den genähten Modellen hier im Stoffbüro-Blog.)


Montag, 16. März 2015

Japan Sew Along: Finale II

Nun ist es also so weit: Mit diesem Zusatztermin und zweiten Finale endet unser zweiter Japan Sew Along hier auf dem Tanoshii-Blog. Bevor ich Euch mein zweites Projekt, das im Laufe der vergangenen Wochen entstand, zeige, möchte ich Euch mein herzliches Dankeschön übermitteln: Dankeschön für Eure inspirierenden Beiträge, für Eure anregenden Überlegungen, Euer Grübeln und Eure tollen Bilder - Dankeschön für die zahlreichen konstruktiven Kommentare wie für Euer nimmermüdes Interesse!

So this is finally it: This is the last meeting of our second "Japan Sew Along" on "Tanoshii". I want to say thank you to all of you: Thank you for sharing your inspiring posts and thoughts, for showing us your projects and beautiful photos - thank you for your comments and your never ending interest in "japanese sewing".

Wie beim ersten Sew Along vom vergangenen Frühjahr, so schätze ich auch diesmal wieder die Vielfalt, die hier zusammengefunden hat: Die Vielfalt der Gedanken zum Thema, die Vielfalt Eurer ganz unterschiedlichen Art der Auseinandersetzung mit dem "japanischen Nähen" - die Vielfalt der Projekte, von Kinder- über Damenkleidung bis hin zu Accessoires; und die Vielfalt der Ergebnisse. Ich gehe aus diesem Sew Along - wieder - um viele Ideen und in gewissem Sinne auch um Eure Erfahrungen reicher.

I highly estimate the richness and variety of all that has come together here during the sew along: The variety of your thoughts and of your very different ways of this project, as well as the variety of projects, from children's and women's wear to accessories.

Ich habe bereits hier und dort Stimmen vernommen, die nach einer weiteren Auflage rufen. Nun steckt hinter meinem "Es hat mir wieder sehr großen Spaß gemacht" auch ein leises "Aber", wie Ihr Euch vielleicht denken könnt. Spätestens in den vergangenen Wochen habe ich diese für die japanischen Schnitte reservierte Zeit zu schätzen gelernt, da solche "Herzensprojekte" im "Alltagsgeschäft" doch allzu oft untergehen. Jedoch lässt eben jenes Alltagsgeschäft nicht immer die Freiheit, sich einen solch langen Zeitraum für die Herzensprojekte zu schaffen. Kurz und gut: Von meiner Seite möchte ich Euch gerne vertrösten bis mindestens September; und: So gerne ich mich hier engagiere, so würde ich mich doch freuen, wenn sich für einen nächsten Sew Along eine Organisationsform fände, bei der ich einen Teil der Verantwortung abgeben kann, da es eben doch gelegentlich Situationen gibt, in denen die Notwendigkeit, einen Post zu verfassen, mehr schlecht als recht nur zu erfüllen ist.

Some of you have already asked for a sequel of this sew along. It was great fun again, and nevertheless there is, of course, a quiet "but" in all the fun. What comes to myself I will just not have the time to start another sew along of this type before september; and, for a sequel of any type I would be happy to find a different way of organization that takes some responsibility from my shoulders. Sometimes there are situations when the duty to write a post for a certain day is just not too easy to comply in a satisfying way and one would be happy to share duties and responsibilities - and all the fun, too, of course! Let me know what you think about this - and about my Yoshiko Tsukiori dress, made from lightweight cotton sateen with fine drape (from: Stylish Dress Book. Clothing for everyday wear).
 
Füllt gerne das Kommentarfeld mit Euren Überlegungen dazu - oder auch mit einer Bemerkung zu meinem Turtleneck-Kleid nach dem Schnitt von Yoshiko Tsukiori (aus: Stylish Dress Book. Clothing for everyday wear bzw. Kleider, Tops, Jacken und Hosen).


Der Stoff ist ein leichter, schön fließender Baumwoll-Satin; nicht ganz glücklich bin ich im Endeffekt mit der Farbe des Langarm-Shirts - das erscheint mir insgesamt zu bunt, so dass ich mir aus dem zwischenzeitlich eingetroffenen hellbraunen bzw. taupefarbenen Jersey noch eines nähen möchte.

I am acutually not so happy with the petrol blue longsleeve and planned to make another one that might match better, from a light brown jersey.



Den Musterverlauf von kleinen zu großen Punkten habe ich beim Zuschneiden so eingesetzt, dass auf dem Oberteil die Punkte von der Mitte zu den Ärmeln größer werden; auf dem Rockteil wiederum von oben nach unten. Auf den aufgesetzten runden Taschen sitzt jeweils ein gelber bzw. ein türkisfarbenen großer Punkt genau mittig.

The pattern on the fabric goes from little to bigger spots, so in the upper part I used the little spots in the middle, growing bigger towards the sleeves. In the lower part of the dress the spots go from little to big from the waist to the bottom seam. On the round pockets there is one yellow and one turquoise spot. - Even though I am used to the width of japanese patterns, I was rather surprised by how wide this dress actually is (see left picture). In the end, for the drape of the fabric and when wearing it and moving around just normally, it usually looks like on the right picture, which is more moderate.

Was mir bei der ersten Anprobe ein wenig Sorgen bereitete, war die selbst für mich überraschende Weite, die auf dem Bild links gut zu erkennen ist:



Letztendlich aber fällt das Kleid durch den Stoff und in der Bewegung meist locker - wie auf dem rechten Bild, so dass das nichts allzu sehr stört.

Besser noch als im Lagenlook gefällt mir das Kleid aber solo:

I like the dress even better without the longsleeve:



Und dann, für das kommende Frühjahr, auch gerne in Kombination mit der Leinenjacke, die im Vorfeld des vergangenen Sew Along entstanden war (nach dem Schnitt, selbstverständlich: Modell J, aus Yoshiko Tsukioris Happy Homemade, Vol. 1). Ein Zufallstreffer, gänzlich ungeplant, der mir erst auffiel, als die beiden Stücke nebeneinander hingen:

That way it will work well in spring, with the turquoise linen jacket I made before the last sew along (from Yoshiko Tsukiori's Happy Homemade, Vol. 1).



Das war's, von meiner Seite, und für diesen Sew Along. Zeigt her Eure Stücke, ich freue mich auf Eure Beiträge!

So that's it, from my part, and for this sew along. Show us your projects, I am looking forward to your posts!



Montag, 9. März 2015

Japan Sew Along: Finale I

Heute ist der große Tag! Genauer gesagt: Der erste große Tag, denn - wie in der vergangenen Woche dazwischengeschoben - es wird bei diesem Japan Sew Along zwei Finalrunden geben. Einige von Euch hatten um etwas mehr Zeit zum Nähen gebeten, einige waren derart produktiv, dass sich die Ergebnisse gut auf zwei Posts verteilen lassen.

Genau das werde ich auch tun, und Euch heute und am kommenden Montag jeweils eines meiner zwei genähten Outfits zeigen. Die Entscheidung über die Reihenfolge war nicht einfach, und auch auf Eurer Seite schienen die Präferenzen relativ gleich verteilt, mit einer leichten Präferenz für die zuletzt entstandene Kombination aus Bluse und  Weste, und um eben die soll es heute auch gehen. Die Schnitte stammen aus La couture nature von Kyoko Sakauchi.

Today is the big day! Or, more precisely: The first big day. As I announced last week, there will be two finales of this sew along, since some of you asked for some days for sewing, and others have finished so many projects that they can easily fill two posts. That's exactly what I will do: Today I will show you my blouse and vest, from La couture nature by Kyoko Sakauchi. And next week, you will see my version of the Tsukiori turtleneck dress.

Was genau mich dazu veranlasst hat, eine recht klassische Hemdbluse mit Kragen zu nähen - und damit all meinen Gewohnheiten und Vorlieben entgegen zu handeln, kann ich gar nicht sagen. Ich liebäugelte schon eine Weile mit dem Schnitt, aber wohl eher anhand der reizvollen Bilder im Buch als aufgrund meines Wissens darüber, welche Kleidungsstücke sich längerfristig in meinem Schrank halten. Dann nämlich hätte ich großen Abstand davon genommen - aber es war wohl auch eine schlagwortartig geführte Diskussion über den "Boyfriend-Style" und das "Maskuline" an den japanischen Schnitten, die diesen für mich immer reizvoller werden ließ.

I am not quite sure what made me chose a rather classical shirt blouse and coordinating vest, taking into account that I never really liked blouses with a tight collar. The pattern always seemed appealing to me, but this interest was probably based more in the beautiful photos in the book than in my actual wish to have a blouse like this one. But then a discussion about the "boyfriend style" and the "masculine" aspect of japanese patterns came up and made this pattern more and more interesting.


Was ich aber sicher sagen kann, ist: Dass ich mich in dieser Bluse nicht unwohl und zu "streng" fühle, und dass ich hier wohl einen Schnitt gefunden habe, den ich - so es ein Anlass erfordert - auch ein weiteres Mal nähen würde. Der Kragen fühlt sich selbst komplett zugeknöpft nicht unangenehm und einengend an. Woran genau das liegt, vermag ich nicht zu formulieren. Kragen und Steg sind aus einem Stück, keine zwei einzelnen Schnittteile - vielleicht wird es dadurch weniger steif?

So in the end, what I can tell you is: I do not feel to "severe" in this blouse at all, but found a pattern that I would certainly sew again when I need another classic blouse. Even with all buttons closed the collar is not too stiff and the fit of the blouse is comfortable without being too roomy. After tracing and measuring the pattern I thought I would have to take width from it, but I am now very happy not having done so.

Nach dem Abpausen und Vermessen des Schnittes war ich zunächst recht sicher, dass ich aus dem Schnitt etwas Weite herausnehmen müsste. Eher intuitiv habe ich mich dagegen entschieden, und lag damit goldrichtig: Die Bluse ist, wie Ihr sie hier seht, exakt nach Schnitt genäht und sitzt tadellos und bequem, ohne zu weit zu wirken.

Einzig auf die aufgesetzten Brusttaschen habe ich verzichtet, da mir das Muster des Kokka-Batists schon hinreichend unruhig erschien. Eben deshalb habe ich auf Musterspielereien beim Zuschnitt auch verzichtet und die Ärmel so platziert, dass der Farbwechsel dem auf der Bluse entspricht, und die Manschetten ebenfalls in der entsprechenden Farbe gewählt. Dass ich die gelbgemusterte Partie für den oberen Teil gewählt habe, mag die ein oder andere schmunzeln lassen - das Blaulila kann ich so nahe am Gesicht nicht gut tragen.

So what you see here is the pattern without any changes - with one exception: I did not add the pockets, because with this rather "wild" fabric they seemed an extra that could easily be given up. I also decided not to make any experiments with the fabric when cutting, and cut the sleeves to match with the colour scheme of the whole blouse.

Die Ärmel werden an den Ellbogen in zwei Fältchen gelegt, um die Weite in die Bündchen einzupassen:

The width of the sleeves is reduced by little pleats at the elbows - I like these kinds of details:


Die Knöpfe schließlich sind alte Knöpfe - ich mag mir keine anderen vorstellen:

And I love the vintage buttons:




Passend zur Bluse entstand eine Weste aus schwarzem Dobby, gefüttert mit schwarzem Batist - schlicht und klassisch, gut kombinierbar.

The vest matches the blouse. I used a black dobby weave, and a black lawn for the lining. This makes a classic and univerally combinable accessory.



Sie ist hinten kürzer geschnitten und mit einem dekorativen Riegel versehen:


In der Seitenansicht wird die Linienführung deutlicher, außerdem sieht man hier auch noch einmal den gebogenen Saum der Bluse:




Leger funktioniert das ebenso:



Und auch Knopf und Schnalle der Weste sind "Vintage"-Stücke; in der Nahansicht tritt die Webstruktur des Dobby gut hervor - das ist ein mittelfester Baumwollstoff. Die Weste ist, der Anleitung entsprechend, vollständig verstärkt mit einer leichten Bügeleinlage, wodurch sie den nötigen Stand erhält.

The clasp and button of the vest are also "vintage treasures". On these pictures you can see the special structure of the dobby, a midweight cotton weave. The vest is given stability by light fusible interfacing on every pattern piece.







Ich bin sehr glücklich mit diesem Ensemble - die Bluse trägt sich sehr angenehm von sportlich bis schick, und mit der Weste kann ein gut einsetzbares Kleidungsstück - oder eher ein Accessoire? - in den Kleiderschrank einziehen.

I am very happy with this ensemble - and I hope you are with your projects! Are you still sewing, or will you already show us your finished projects? Next week I will show you my Tsukiori dress, but first I am looking forward to explore your posts!

Wie sieht es bei Euch aus? Näht Ihr noch, oder zeigt Ihr uns bereits die fertigen Projekte? In der kommenden Woche geht es hier weiter mit meinem Tsukiori-Kleid, nun freue ich mich aber zunächst auf Eure Beiträge!

Catrin | :: stoffbüro ::

Donnerstag, 5. März 2015

Japan Sew Along: Zum Zeitplan

Anlässlich des letzten Sew-Along-Treffens vor dem Finale in der kommenden Woche hatte ich gefragt, wie Ihr mit dem Zeitplan auskommt - ob zum Finale alles pünktlich steht, oder ob Ihr Euch eine Verlängerung wünscht.

Es gab einige Stimmen, die um eine Verlängerung baten, daher möchte ich Euch nun folgenden Vorschlag machen: Wir gönnen uns zwei Finaltreffen! Das erste nämlich, wie geplant, am kommenden Montag; und das zweite - keinesfalls das Spiel um den dritten Platz! - eine Woche später, also am 16. März. Entscheidet selbst, wann Ihr Euch verlinken möchtet - oder seid bei beiden Terminen dabei!

In my last post I asked whether everybody will get done during the schedule or if you need one more week to get things ready for the finale. And since some of you would like to have some more days for sewing I would like to suggest you the following: We'll have two finales! A first final meeting, as scheduled, next monday. And a second final meeting a week later, on march 16th. Link up your post whenever you like - or take part in both meetings, if you have more things to show and share with us! This is what I will do, having completed two outfits during this sew along. What you see on the photo is a combination of both, in a way. Please let me know which one you would like to see first: The turtleneck dress by Yoshiko Tsukiori, or the blouse and vest from La couture nature?

Nachdem ich während des Sew Alongs zwei Outfits nähen konnte, werde ich zu den Terminen jeweils eines detailliert vorstellen. Was meint Ihr dazu?

Einen kleinen Teaser lasse ich Euch da: Eine Kombination aus beiden Ensembles, gewissermaßen...



... und frage Euch: Welches möchtet Ihr zuerst sehen? Hemdbluse und Weste aus La couture nature - oder das Turtleneck-Kleid von Yoshiko Tsukiori?

Catrin | :: stoffbüro ::